Der Wasserstrahlprozess : Leistung und Feinheit des Beschnittes. Der Wasserstrahlgrundsatz besteht in dem Wasserspritzen mit sehr hoher Geschwindigkeit (600 bis 900 M/Sek, i.e. 2 bis 3 mal Schallgeschwindigkeit). Das Wasser, das dank einer HD-Pumpe (Druck von 2 000 bis 4 000 Bar) komprimiert wird, wird dann zu einem Speicher geleitet, und durch eine Düse von Ø 0,10 bis 0,4 mm Durchmesser gedrückt.
Das Reinwasserschneiden ist für weiche und dünnere Materialien geeignet: Kunststoffe, Teppiche, Schaum, schallabsorbierende Materialien, Gummi, Kompositwerkstoffe...
Das Abrasivschneiden (i.e. Wasserstrahlprozess in Verbindung mit Schleifmit
teln) erlaubt dann das Schneiden von harten Materialien: Stahl, Titan, Aluminium, Marmor, Glas... ohne Temperaturbelastung des Schneidgutes.
Prozessvorteile
Kein direkter Kontakt mit dem Bauteil (keine Schnittkraft, keine Änderung der Materialien, hohe Geschwindigkeit)
Optimale Zugänglichkeit zu sehr komplexen Stellen und Formen (kompakter Wasserstrahlkopf, inkl. Träger)
Technologie, die für alle Materialientypen geeignet ist (durch Düsewechsel und Druckeinstellung) Das Wasserstrahlprinzip Das Herzstück eines Wasserstrahlschneidesystems ist eine Hochdruck-Pumpe auch Druckübersetzer genannt. Dieser Druckübersetzer besteht einfach aus 2 Schichten, deren Hauptteil ein Scheibenkolben mit 2 Schnitten ist, mit einem Flächenverhältnis in einer Höhe von 20 je nach Herstellern. | 
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Das Wasser fliesst durch einen Druckübersetzer, der aus einem doppeltwirkenden Antriebsanteil besteht. Jede Seite des Zylinders geht beziehungsweise unter einem Druck von 50 bis 200 Bar. Dieser Antriebsteil treibt gleichzeitig einen Niederdruckkolben in einen Hochdruckkolben an. Das Druckübersetzungspr
inzip lautet wie folgt: D1 x F1 = d2 x f2
Mit einem Flächenverhältnis von 20 und einem Öldruck bei 200 Bar wird ein Wasserdruck von 20 x 200 = 4 000 Bar.
D1 : Druck im Mitteldruck-Zylinder.
d2 : Druck im Hochdruck-Zylinder.
F1 : Fläche des Kolbens in der Mitteldruck-Kammer.
f2 : Fläche des Kolbens in der Hochdruck-Kammer. |